Sexuelle Handlungen gegen Essen – Wie Helfer in Syrien ihre Macht missbrauchen

Nothilfe, Essensrationen nur als Gegenleistung für sexuelle Handlungen – das soll laut Berichten von BBC in weiten Teilen Syriens Alltag für viele Frauen sein. Demnach fordertenn Helfer vor Ort häufig sexuelle Gefälligkeiten von Frauen in Not. Unter den Helfern sollen auch lokale Organisationen sein, die mit der UN zusammenarbeiten – eigentlich, um die Krise vor Ort zu lindern und den Menschen zu helfen. Die Vereinten Nationen bestreiten, Kenntnis von solchem Verhalten bei ihren lokalen Partnern zu haben. Wegen der gefährlichen Lage im Land ist die internationale Organisation auf Unterstützung einheimischer Helfer angewiesen. Dieses Phänomen ist jedoch nicht neu. Im Herbst veröffentlichte der United Nations Population Fund (UNFPA) einen Bericht, in dem die Lage von Frauen in Syrien untersucht wird. Demnach leiden Frauen besonders unter dem Bürgerkrieg.  Besonders junge Frauen und Flüchtlinge sind demnach gefährdet, Opfer von sexuellen Übergriffen zu werden. Auch Übergriffe von Helfern wurden in dem Bericht angesprochen. Von Übergriffen durch Helfer, die mit den Vereinten Nationen in Verbindung stehen, ist in dem Bericht nicht die Rede.

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