50 Verletzte bei Zugunfall in Nordrhein-Westfalen – Personenzug hätte Gleisabschnitt nicht befahren dürfen

In Meerbusch bei Neuss ist ein Personenzug auf einen Güterzug aufgefahren. Nach unterschiedlichen offiziellen Mitteilungen von Polizei und Feuerwehr sind zwischen 40 und 50 Menschen verletzt worden. Der Regional-Express der Linie 7 von Köln nach Krefeld war mit dem Güterzug von DB Cargo, der von Dillingen nach Rotterdam unterwegs war, am Dienstagabend auf offener Strecke kollidiert. Mit einer Notbremsung hat der Lokführer des Personenzugs einen noch schwereren Zusammenprall verhindert. Nach Angaben der Feuerwehr Meerbusch waren 155 Menschen im Personenzug. „Der Personenzug hätte den Gleisabschnitt nicht befahren dürfen“, sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Eisenbahn-Unfalluntersuchungen in Bonn. Warum der Zug die Strecke bei Meerbusch dennoch befuhr, müsse nun geklärt werden, erklärte die Ermittlungsstelle. Bis nach Mitternacht waren die Rettungskräfte mit der Evakuierung des Personenzugs beschäftigt. Eine abgerissene Oberleitung, die den Zug unter Strom setzte, erschwerte die Rettungsaktion zunächst. Die Reisenden mussten lange in dem Zug ausharren. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Einsatzkräften an der Unfallstelle.

Autor:Luca Hensel

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