Vulkanausbruch auf der spanischen Insel La Palma

Am Sonntag, den 19.09.21, ist um 15.12 Uhr der Vulkan Cumbre Vieja auf der spanischen Insel La Palma, Teil des Kanaren-Archiples vor der Küste Nordwestafrikas, ausgebrochen.
Zunächst hatte sich ein Riss aufgetan, nachdem es in den vergangenen 50 Jahren seit dem letzten Ausbruch im Jahre 1971 im Süden der spanischen Kanareninsel immer wieder Anzeichen von Erdbeben gab.
Im weiteren Verlauf schossen Lava-Fontänen von fast 1100°C über 1500 Meter in die Luft.
Der Vulkanausbruch des Cumbre Vieja hat zu einem stetigen Lava-Fluss geführt. Wie lange dieser noch anhält ist ungewiss. Mehr als 7000 Menschen wurden inzwischen evakuiert. 1548 Gebäude wurden von der Lava zerstört und eine Fläche von 700 Hektar von Lava und Asche bedeckt. Teilweise lag die Asche so hoch, dass von Häusern nur noch die Schornsteinspitze herausragte. Der Flughafen der Insel war nach Angaben des Betreibers Aena weiter betriebsbereit. Der Vulkanologe Juan Carlos Carraedo vermutet, dass sich der seit fast vier Wochen andauernde Vulkanausbruch auf La Palma stabilisiert hat, weil das Magma nun ohne Hindernisse aus dem Vulkan läuft, bis der Druck nachlässt. Wann das so weit sei, lasse sich aber nicht sagen.
Zahlreiche leichte Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 4,5 erschüttern weiter die Insel mit rund 85.000 Einwohnern. Es bleibt abzuwarten, wann dieses Naturphänomen ein Ende haben wird. Dieses Ereignis zeigt uns, dass wir mehr auf unsere Umwelt achten sollten.

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